Die Vorbereitung der beeindruckenden Karriere von Max Mutzke begann bereits in seiner Kindheit. Durch seinen musikbegeisterten Vater wurde ihm Talent und Gefühl bereits in die Wiege gelegt. Gottfried Mutzke ist seit den sechziger Jahren ein leidenschaftlicher Schlagzeuger und Jazzliebhaber. Schon früh lauschten die Kinder gemeinsam mit ihrem Vater Platten von Miles Davis oder Herbie Hancock oder begleiteten ihren Vater zu den Proben seiner Band. Auch anderen Bands bot der Vater die Proberäume an, und so wurden die Söhne früh Zuhörer verschiedener Genres und Stile. Die Familie zog ihre Kinder ohne Fernsehen oder Radio auf, ohne Wissen über die aktuellen Charts. Aus diesem Grund erfuhren die Jungen auch eine ganz andere, bodenständige musikalische Prägung.

Max Mutzke begann bereits im Alter von sechs Jahren, mit den Sticks seines Vaters zu musizieren und wurde von diesem Zeitpunkt an nur selten ohne die geliebten Stöcke gesehen. Das stimmliche Talent des Jungen erkannte seine Mutter, als sie seine Interpretation von Matthias Reims Klassiker ‘Verdammt ich lieb dich’ hörte. Mit elf Jahren gründete der Junge seine erste Band. Der Vater versuchte seinen Kindern bereits in jungen Jahren unter die Arme zu greifen, wo immer er konnte, und ihre Musikleidenschaft zu fördern und stellte ihnen die Räumlichkeiten zur Verfügung. Glücklicherweise wuchsen die Jungen in einer guten Dorfgemeinschaft auf, die kein Problem mit den lauten Musikproben im Hause hatten. Stattdessen blieben sie oder setzten sich in den Garten und hörten den Nachwuchsmusikern für eine Weile zu.

Nach der Schule besuchte Max Mutzke die Freiburger Jazz- und Rockschule, die sein Talent erkannt hatte und ihn aufnahm. Jedoch bald kehrte er der Region wieder den Rücken zu und zog in seine alte Heimat zurück.

Im Jahr 2000 wurde er Mitglied von Project Five an und war für Leadgesang und Schlagzeug zuständig. Das Anfangs für einen Gig gegründete Spaßprojekt endete in einer gemeinsamen CD “B’Funked” und einem Bandcoaching beim Soundcheck Magazin.